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MOMENTUM ist die Männerinitiative der Kirche für Bonn.

Wir lieben das Abenteuer und die Herausforderung,

aber auch inspiriert zu werden

und echte Gemeinschaft zu erleben.

Die Momentum-Termine 2018

 

MOMENTUM-ABEND 03.11.

03.11. Momentum-Abend

 


MOMENTUM-AKTIV in Leogang

Momentum Aktiv 2018

 

Erlebnisbericht eines Teilnehmers der Momentum-Aktiv-Freizeit

 

  1. Bitte beschreib’ dich kurz selber. Wie heißt du und wer bist du?

 

Hi, ich heiße Ingjald, bin 35 Jahre und leider noch ohne Frau und Kinder 🙂 Ich arbeite im St.Petrus Krankenhaus in der Sterilisation und verbringe meine Freizeit meist mit Freunden in gemütlicher Runde. In meine Freizeit könnte allerdings noch mehr Pep, deshalb auch das Interesse an den verschiedenen Angeboten der KfB. Meine größte Leidenschaft ist das bereisen fremder Länder und das entdecken fremder Kulturen, auch wenn das in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen ist.

 

  1. Wie bist du dazu gekommen an der Momentum-Aktiv Freizeit teilzunehmen?

 

Da habe ich die Gelegenheit der Momentum-Aktiv Freizeit natürlich direkt am Schopfe gepackt. Ein Bekannter aus dem Krankenhaus hatte mich zu einem Momentum-Gourmet Abend eingeladen, was mein erster Kontakt zur KfB Gemeinde war. Als er mir später von der Freizeit erzählte, war ich sofort mit Begeisterung dabei. Ich habe nur “Klettersteig” gehört und war Feuer und Flamme. Das wollte ich schon immer mal machen.

 

  1. Welche Voraussetzungen musstest du mitbringen um dich anzumelden?

 

Eigentlich keine. Rechtzeitig anmelden ist ganz wichtig, denn die Plätze sind nicht umsonst heiß begehrt.

 

  1. Woraus bestand die Freizeit? Was habt ihr gemacht?

 

Wir hatten zwei volle Tage in Österreich, die man auf mannigfaltige Weise füllen konnte. Für die weniger sportlich orientierten ging es mit Wanderungen los, entweder durch die Täler oder zu der einen oder anderen Berghütte, oder man machte Ausflüge zu den Touri-Zielen in der Umgebung. Etwas ambitionierter ging es dann nach der Berghütte weiter auf einen Klettersteig. Auch hier hatten sich zwei verschiedene Grüppchen gebildet um unterschiedliche Schwierigkeitsgerade anzugehen.

Wer Lust hatte und fit genug war und für den Klettersteige nur Pippi-Fax sind, der konnte natürlich auch richtig in der Wand klettern gehen.

Wem das alles zu viel zu Fuß ist, der hat sich den Bikern angeschlossen und den Bike-Park unsicher gemacht. Hoch ging´s mit dem Lift und runter so leicht oder schwer wie man eben wollte oder dachte dass man es sich zutrauen könnte 🙂

 

  1. Wie empfandest du die Gemeinschaft? 

 

Die Gemeinschaft war großartig. Außer Erwin und Dir, die ich ja auch nur von einem einzigen Kochabend kannte, waren mir alle andern fremd. Dennoch wurde ich völlig unvoreingenommen aufgenommen. Alle waren sehr offen, herzlich und freundlich und niemand um ein Gespräch verlegen.

Sei es bei den großen gemeinsamen Frühstücken oder Abendessen, die wir alle zusammen, in der nur für uns gebuchten Herberge, vertilgt haben. Um uns für den Tag zu stärken, die Reserven wieder aufzufüllen um in den kleineren Gruppen unterwegs zu sein.

 

  1. Welche Herausforderungen hattest du zu meistern? Was habt ihr als Gruppe erlebt?

 

Ich hatte mich für einen Klettersteig entschieden. Die größte Herausforderung war für mich aber der Anstieg zur Berghütte. Konditionell war ich nämlich eher einer der weniger fitten. Sport die letzten Jahre, ein Fremdwort von dem ich früher schon mal was gehört hatte. Anfangs wollte ich das, Kerl der ich nun mal bin, natürlich nicht war haben und bin mit an vorderster Front den Berg hoch gestratzt. Zumindest die ersten paar Kilometer, also den ersten Kilometer ganz bestimmt. Doch dann musste ich doch einsehen, dass ich so niemals oben ankomme. Ich war nicht zum erstem Mal in den Bergen unterwegs, das letzte Mal war nur schon sehr lange her. Damals, als mir auch der Begriff Sport noch was sagte. Nach dem ich jappste wie ein Fisch auf dem trocknen und mir das Herz aus der Brust zu springen drohte, habe ich also langsamer gemacht, bis sich mein Puls wieder normalisierte. Mit ruhigen Schritten kommt man sicher ans Ziel. So war es dann auch, wenn auch beileibe nicht in der vordersten Gruppe, aber immerhin. Ich war total erschöpft und brauchte erst mal ´n großes Radler. Wozu sonst stellen die da sonne Berghütte hin 🙂

Erwin hatte zum Glück mit der schnellsten Truppe gewartet bis alle oben waren und da ich irgendwo im Mittelfeld lag, hatte ich etwas Zeit mich zu erholen, bevor es weiter auf den Klettersteig ging.

Der Klettersteig war grandios. Da es technisch anspruchsvoller war als ein Wanderweg, ohne die ständige Sicherung an einem festen Stahlseil, an wandern überhaupt nicht zu denken gewesen wäre, ging es deutlich langsamer voran. Meine mangelhafte Kondition viel nicht mehr so ins Gewicht und wir alle konnten einfach nur das Abenteuer genießen. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter, die meiste Zeit schien die Sonne aber hier und da wurden wir auch von dicken Wolken eingehüllt. Der Klettersteig hatte hier und da seine Tücken, war aber für uns alle zu bewältigen und so sind wir heiter und fröhlich durch die Berge gekraxelt.

Am zweiten Tag haben sich die Gruppen wieder bunt gemischt und in anderer Konstellation wieder zusammen gesetzt um die Vielfalt der Freizeitaktivitäten vor Ort auszunutzen.

 

  1. Was ist dir ganz besonders hängen geblieben? Was hat diese Freizeit einzigartig oder zu etwas Besonderem gemacht?

 

Ein wirklich besonderes und hoffentlich nicht einzigartiges Erlebnis waren die Menschen, die mitgefahren sind. Endlich mal eine Gruppe, die noch dazu ausschließlich aus Männern bestand, in der nicht als erstes nach Beruf oder Gehalt oder dem Auto das man fährt, gefragt wird. Hier stand der Mensch im Mittelpunkt, weniger was man macht, sondern eher, was einen ausmacht. Warum man so ist wie man ist, was man schon erlebt hat, wie man seine Freizeit gestaltet. Nicht materielle Werte standen im Vordergrund, sondern persönliche Werte, nicht reich oder arm, sondern gut oder schlecht oder böse, wie man es auch formulieren mag. Diesen Schlag Mensch findet man viel zu selten in der heutigen Zeit und eine ganze Gruppe solcher Menschen, war wirklich eine Bereicherung.

 

So. Dit waret.

 

Ich gehe jetzt mal ne Runde laufen, damit mir das am Berg nicht nochmal passiert 🙂

 

MOMENTUM KLEINGRUPPEN

Portfolio_bikegruppe
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Portfolio_Laufgruppe